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Offenes Training

Offenes Training

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Offenes Training mit Martin Bolm

Einmal im Monat biete ich interessierten Zuschauern (ca. 30 Personen) die Möglichkeit, einen „ganz normalen Trainingsmorgen“ bei uns mit zu erleben. Wir zeigen unsere Pferde im alltäglichen Training und erläutern dabei den jeweiligen Ausbildungsstand und unsere Arbeitsweise in der hohen klassischen Dressur.

Wir starten um 08:00 Uhr mit einem Rundgang durch den Stall. Daran schließt sich die erste Trainingseinheit. Um 10:00 Uhr biete ich Ihnen in einer Kaffeepause die Möglichkeit, das Gesehene mit mir zu besprechen. Anschließend folgt eine zweite Trainingseinheit. Gegen 12.30 Uhr beenden wir den Trainingsvormittag.

Das Offene Training kostet pro Person 75 €, wovon 25 € für einen guten Zweck an wechselnde Empfänger gespendet werden. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren zahlen 25 €.

Veranstaltungsort:

Bolm Pferdesport & Rehazentrum, Falshorner Str. 33, 29643 Neuenkirchen

Wir bitten um Verständnis dafür, das Anmeldungen aufgrund hoher Nachfragen, nur noch per E-Mail: info@heuking-bolm.de möglich sind.

Für den 22. Februar 2020 sind wir ausgebucht.

Freiheitsdressur

Ein großes Wort, die Freiheitsdressur, im Grunde bringt man dem Pferd all das bei, was es schon unter dem Sattel gelernt hat. Vom Prinzip her ist es eine neue Ausbildung, weil man dem Pferd alles erneut, allerdings ohne Halfter und Strick, ohne Sattel und Druck beibringt. Überraschend viele Pferde machen sofort und alles mit, manche versuchen sich zu entziehen weil sie nicht nachvollziehen und verstehen können warum sie es noch einmal lernen sollen. Wichtig ist in der Freiheitsdressur die tatsächliche Freiheit, maximal, wenn überhaupt eine Gerte oder besser noch eine Touchierpeitsche, ruhe, Gelassenheit und Geduld.

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Das Pferd - Der Spiegel Deiner Seele

Vom Grundsatz her kannst Du Deinem Pferd alles beibringen, schnell wird sich zeigen ob die Art und Weise korrekt, genehm und dem Pferd nicht unbeharklich oder gar ängstlich erscheint. Das erlernen der Freiheitsdressur ist auch kein Hokus-Pokus, ob Körpersprache oder Nonverbal, oberstes Gebot ist die Ruhe und die Geduld. Während der Freiarbeit sollten auch spielerische Effekte einfließen um das Training abwechslungsreicher erscheinen zu lassen. Als Überrasschung zeigt Dir Dein Pferd mit seiner Reaktion wie schnell Signale von ihm wahrgenommen werden, insbesondere wenn man nichts außer einer Touchierpeitsche in der Hand hat, mit dem das Pferd wie ein leichter Hauch des Windes berührt wird. Beginnen sollte man in einem kleinen Kreis vor einem guten Aufstieg, wenn man sich das erste mal ohne Sattel und Zügel auf das Pferd setzt, denn auch das Pferd ist wie der Mensch neugierig!

Freiarbeit

Ich persönlich liebe die Freiarbeit, also die Arbeit am freilaufenden Pferd sehr, denn nichts ist so schön anzusehen, das Pferd selbst frei mit entscheiden zu lassen. Die Pferde zeigen einem schnell mit Körpersprache, aber auch in ihrem Verhalten, wie sie sich dabei fühlen und bieten zugleich dadurch auch die Möglichkeit, Verbesserungen eigener Fehler zu erkennen. Das Pferd braucht klare Signale, eine deutliche Körpersprache, die zurückspiegelt und so wohl Trainern und Pferd aufzeigt welcher Weg einzuschlagen ist. Keinesfalls sollte man alles übers Knie brechen und alles auf einmal in rasender Geschwindigkeit erreichen wollen, schnell zeigen die Pferde u.a. auch durch Überforderung Desinteresse und entziehen sich ebenso bei der Freiarbeit, wie auch unter dem Sattel wenn man es übertreibt. Pferde brauchen Vertrauen und Zuverlässigkeit wobei klar sein sollte, Vertrauen will verdient sein.

Freiheitsdressur ist nichts weiter als ein Tanz, es bedeutet wie der Name schon sagt, "FREI" sein, wenn die Pferde schon in menschlicher Gefangenschaft leben, sollte man ihnen auch die Möglichkeit bieten, ohne Stress und Strafen artgerecht leben zu können und möglichst über einen langen Zeitraum schonend ausgebildet zu werden.

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Freiheitsdressur erlernen

Erlernen auch Sie die Freiheitsdressur, ursprünglich stammt dieses Wort aus dem Zirkus, weil dort Lektionen der klassischen Dressur nur mit der Peitsche, Kommandos und auf Stimme gelehrt worden. Ob die Art und Weise immer die Beste ist, mag dahinstehen, denn jeder Trainer, selbsternannte Trainer und angebliche Pferdeflüsterer machen es auf unterschiedlichste Weise.

Wir Trainer und Ausbilder variieren extrem in der Art der Ausbildung. Ich persönlich verabscheue es, aus dem Pferd ein regelrechten "Futterautomaten" zu machen. Die Pferde werden für jede Kleinigkeit mit Leckerlie belohnt und das ist falsch, denn hierdurch werden sie zum Futterautomaten. Ich habe Pferde in der Ausbildung gehabt, die 10 Schritte gehen und dann erst ein Leckerlie brauchen, dies gilt zu vermeiden. Das größte Leckerlie für ein Pferd ist das Lob, nicht aber die Leckerwürfel, die zu oft gegeben werden. Ebenso verabscheue ich jede Art der Bestrafung, mit der einige Trainer bei sich selbst anfangen sollten anstatt bei den Tieren. Dies sind nur einige Beispiele die man nicht unbedingt anwenden sollte.

Jeder Mensch, jedes Pferd und jede Methode ist anders ebenso, wie nicht jeder Tag gleich ist, was gestern Abend noch super funktionierte muss nicht heute Morgen ebenfalls perfekt laufen. Die Auswahl und die Abwechslung sind hier wichtig.

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Kein Strenger Umgang, keine Druckausübung und keine Bestrafung, das liegt mir, wie die Nonverbale und Körpersprachliche Kommunikation, mit dem Pferd am liebsten. Nur so ist eine sichere und angstfreie Ausbildung der Pferde in der Freiheitsdressur gewährleistet. Denn eines war schon immer so, fleiß wird belohnt, doch ist es für uns Ausbilder und Trainer doch die schönste Belohnung die Fortschritte der Freiheitsdressur des Pferdes zu sehen (?), man kann kaum glauben das man auch eine S-Dressur, was in Turnieren ja leider nicht gestattet ist, auch all ohne den Schnick-Schnack wie Kandare und Co, reiten kann.

Bei uns lernen Sie diese dem Pferd schonenden Methoden, gerne sprechen Sie mich an, ich bin jederzeit für Sie da!

Offenes Training